Es war einmal vor langer Zeit
in einem fernen Land,
ganz ganz weit weg,
da lebte eine Familie in einem
durch kompromisslose Streitigkeiten
runtergewirtschafteten Haus.
Hänsel und Gretel konnten dort,
wo sie lebten, nicht mehr bleiben.
Meinte ihr Vater, meinte ihre Mutter.
Und so brachte der Vater die Kinder auf den Weg, weit weg.
Es war dem Vater egal, was aus den Kindern wurde,
es war auch der Mutter egal.
Hauptsache, sie hatten die Kinder nicht mehr im Haus.
Die Kinder schlugen sich durch,
aßen was sie fanden,
schliefen dort, wo sie müde waren.
Dann kamen sie aus einem tiefen Wald auf eine Lichtung.
Auf der Lichtung stand ein einladendes Haus.
Die Bewohnerin hatte dieses liebevoll dekoriert,
sich viel Mühe gegeben, es ansprechend aussehen zu lassen.
Sie hegte immer die Hoffnung,
wenn jemand dieses Haus sieht,
will er bestimmt in und an diesem wunderschönen Haus arbeiten
und freut sich an dem Haus
und ist nett und freundlich zur Bewohnerin.
Nur eben war dieses Haus aus Lebkuchen
und Hänsel und Gretel waren ausgehungert,
so dass sie ohne zu fragen über den Zaun kletterten
und in sich hinein stopften, was hinein passte.
Sie packten sich auch ihre Taschen voll,
ohne sich Gedanken um fremdes Eigentum zu machen.
Die Bewohnerin des kleinen Häuschens bemerkte,
dass ihr Dach undicht wurde:
"Knusper, knusper Knäuschen, wer knabbert an mein Häuschen?"
Die Kinder antworteten:
"Der Wind, der Wind, das himmlische Kind!"
Sie gaben ihre Identität nicht preis,
nein, sie verschleierten diese auch noch
und gaben sich als andere Personen aus.
Die Bewohnerin des kleinen Häuschens kam heraus,
nennen wir sie beim Namen: Hexe
und lud die Kinder ein, in das Häuschen zu kommen.
Sie könnten doch im Häuschen essen und schlafen,
sich ausruhen, sie bekämen auch saubere, intakte Kleidung.
Das gefiel den Kindern und sie gingen ins Häuschen
und ließen sich nach der langen Reise verwöhnen.
Bekochen, bewaschen.
Am ersten Tag waren sie über ihre Bettstatt glücklich,
am zweiten Tag bemängelten sie das Essen,
sie wollten nicht nur Lebkuchen und Zuckerwerk.
Am dritten Tag wollten sie ein größeres Zimmer.
Am vierten Tag meinte die Hexe, dass es nun an der Zeit wäre,
dass die Kinder auch etwas beitragen,
schließlich essen sie, waschen sich, verbrauchen Strömlinge,
machen Schmutz.
Gretel sollte putzen und Hänsel sich anderweitig nützlich machen.
Dass das Gretel putzt und die Hausarbeiten erledigt
war dem Hänsel recht, nur er wollte nichts machen.
Die Hexe hatte doch wirklich gedacht,
der Hänsel aus dem fernen Land
wäre auf irgendeinem nutzbringendem Arbeitsgebiet einsetzbar.
Holzfällen zum Ofen heizen wäre gut.
Hänsel wollte nicht.
Wenn er arbeitet, fehlt ihm Kraft für die Freizeit.
Die Hexe meinte, aus erziehungstechnischen Gründen,
müsse er nun eingesperrt werden
und wenn das auch nicht hilft,
dass er sich einbringt,
dann wird er halt anderweitig eingesetzt.
Nun taten die Kinder so, als wöllten sie weiterziehen,
da meinte die Hexe: Ihr habt hier gegessen, ihr habt hier getrunken,
jetzt solltet ihr erst mal was für das Häuschen tun!
Nein, das war den Kindern zuwider
und sie heckten einen gemeinen Plan aus.
In einem geeigneten Augenblick stieß Gretel die arme Hexe,
nachdem sich das Gretel absichtlich dumm anstellte,
hinterhältig in den angeheizten Ofen hinein
und ließ die Bewohnerin des Hauses lebendig verbrennen.
Dann holte sie Hänsel aus seinem selbstgewählten Gefängnis
und beide freuten sich an dem Haus,
dass sie erobert hatten.
Sie holten ihre Eltern nach,
damit die auch auch freuten,
dass sie nun ohne Mühen ein so schönes Haus haben.
Und wenn sie nicht gestorben sind,
dann leben sie noch heute
im angeeigneten Lebkuchenhaus,
Und bald, liebe Kinder, erzähle ich Euch ein anderes Märchen ...
Freitag, 9. September 2016
Hänsel und Gretel ...
Dienstag, 16. August 2016
Montag, 15. August 2016
Zauberhafte Urlaubszeit ...
Der Urlaub könnte so schön sein,
wenn ich nicht wegen gestern so deprimiert wäre ...
Da hüpft einem früh am Morgen
schon so ein netter Frosch im Haus entgegen,
und was passiert???
Nee, Scherz, der ist nur so geschafft,
weil ich ihn von der Staubmaus,
die er im Keller aufsammelte, befreit hatte.
Also, warum ich zum Sonntag in aller Frühe
in den Keller gegangen bin, weiß ich wirklich nicht -
muss doch so eine Ahnung gewesen sein,
dass da jemand Hilfe braucht.
Hoffentlich hat keiner gesehen,
wie ich dann in meinem Nachthemdchen
elfenhaft im Morgennebel zum Teich gelaufen bin,
um den hübsch geputzten Kleinen dort anzusiedeln.
August 2016
Weiß gar nicht, warum alle so über den August schimpfen ...
Der ist doch toll!!!
Rasen mähen ist an sich gar nicht nötig, der wächst nicht wirklich.
Ich finde Wolldecken eh gemütlicher als Strandlaken,
Kaminfeuer kann man doch auch immer anschauen
und zu viel Sonne ist sowieso nicht gut für die Haut.
Die Mücken sind "deaktiv", bestimmt sind sie tiefgefroren
und man wird nun viel geübter im Eiskratzen.
Die Vorjahres-Glühwein-Vorräte werden endlich aufgebraucht.
Bloß gut, dass ich da noch diverse Restbestände habe ...
Und ganz ehrlich,
die Weihnachtsmänner im Supermarkt machen Sinn.
Aber keine Panik:
Es wird ja Weihnachten wieder richtig schön warm.
Die Klimaerwärmung hat doch auch was Gutes!
Der ist doch toll!!!
Rasen mähen ist an sich gar nicht nötig, der wächst nicht wirklich.
Ich finde Wolldecken eh gemütlicher als Strandlaken,
Kaminfeuer kann man doch auch immer anschauen
und zu viel Sonne ist sowieso nicht gut für die Haut.
Die Mücken sind "deaktiv", bestimmt sind sie tiefgefroren
und man wird nun viel geübter im Eiskratzen.
Die Vorjahres-Glühwein-Vorräte werden endlich aufgebraucht.
Bloß gut, dass ich da noch diverse Restbestände habe ...
Und ganz ehrlich,
die Weihnachtsmänner im Supermarkt machen Sinn.
Aber keine Panik:
Es wird ja Weihnachten wieder richtig schön warm.
Die Klimaerwärmung hat doch auch was Gutes!
Mittwoch, 10. August 2016
Montag, 8. August 2016
08.08. - 8 Jahre "Blue Rain"
Blue
rain
Blue rain is falling in this night
And I think of you
Blue rain is falling in your lonely dreams
Blue dreams in your night
Dreams without me
And you can´t sleep
In this night with blue rain
Blue rain
Dreaming blue moon in the dark sky
Falling teardrops in the moonlight
Blue rain is coming now
Come on, Baby
Give me your dreaming smile
In the blue rain
And don´t cry
Blue rain
You make my heart heavy
To half a match
I want to hold your hand
In the blue rain
Please don´t cry
I can´t see your teardrops
Feeling falling in my soul
In this blue rain
Sometimes anywhere
If new blue rain is falling
We have new dreams
And I forgive you your strange dreams
In your lonely nights without me
And you and me will be sleeping
I hold you in my arms
In this new blue rain
Blue rain
Be not alone, not alone
If the next rain begins
You and me in the blue rain
And the time stands still
In blue rain
Blue rain
Blue rain
Blue rain is falling in this night
And I think of you
Blue rain is falling in your lonely dreams
Blue dreams in your night
Dreams without me
And you can´t sleep
In this night with blue rain
Blue rain
Dreaming blue moon in the dark sky
Falling teardrops in the moonlight
Blue rain is coming now
Come on, Baby
Give me your dreaming smile
In the blue rain
And don´t cry
Blue rain
You make my heart heavy
To half a match
I want to hold your hand
In the blue rain
Please don´t cry
I can´t see your teardrops
Feeling falling in my soul
In this blue rain
Sometimes anywhere
If new blue rain is falling
We have new dreams
And I forgive you your strange dreams
In your lonely nights without me
And you and me will be sleeping
I hold you in my arms
In this new blue rain
Blue rain
Be not alone, not alone
If the next rain begins
You and me in the blue rain
And the time stands still
In blue rain
Blue rain
Blue rain
Freitag, 5. August 2016
Donnerstag, 4. August 2016
Dienstag, 2. August 2016
Montag, 1. August 2016
Geschichtsunterricht im August
Sie
kamen über das Meer von ganz weit her.
Menschen
in sonderlicher Kleidung.
Sie betraten ungehindert das Land.
Sie betraten ungehindert das Land.
Von
den Einheimischen wurden sie freundlich aufgenommen.
Sie
bekamen von ihnen Essen und Geschenke.
Sie
zeigten ihnen ihr schönes Land.
Die
Fremden begehrten aber mehr.
Sie
wollten Schätze, sie wollten Frauen.
Sie
wollten ihre Religion überbringen
und
die Einheimischen zu Gläubigen machen.
Sie bauten ihrem Gott ein Haus
und zwangen die Einheimischen zu helfen.
Sie bauten ihrem Gott ein Haus
und zwangen die Einheimischen zu helfen.
Dabei
gaben sie den Einheimischen mitgebrachte Krankheiten
und
sie hielten nicht an die zwischenmenschlichen Regeln.
Viele
Einheimische starben.
Dann
begannen sich die Einheimischen zu wehren.
Jedoch viel zu
spät.
Einige
Fremde fuhren wieder zurück,
um
andere ihrer Kultur zu senden,
die
die Einheimischen mit Gewalt unterwerfen sollten.
Land,
Schätze, Menschen, alles sollte übernommen werden.
Und
wurde es im Laufe der Jahre dann auch.
Columbus
entdeckte 1492 Amerika
und
Amerika war nie mehr so, wie es vorher war.
Die
Neuzeit war angebrochen.
Ähnlichkeiten
mit derzeitig lebenden Personen
und
Handlungen sind rein zufällig ...
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