Sonntag, 30. Dezember 2018

Jahresrückblick 2018 - I

Da fand ich doch auf der Seite zeitblueten.com eine spannende Idee für einen Jahresrückblick.
34 Fragen - aber nicht jede Frage bedarf einer Antwort ...
Glaub voriges Jahr stand ich noch so unter SCHOCK, dass ich mir jeglichen Rückblick verkniff.




Das Jahr 2018 war aber auch sehr intensiv.


Mal schauen, was mir noch wohlwollend oder auch nicht im Gedächtnis blieb ...
und ob diese Fragen auch Sinn machen. Also für mich.



  1. Gab es während des Jahres ein erstes Mal in meinem Leben? Habe ich etwas das erste Mal gemacht, war ich an einem Ort, …?
Das allererste Mal?
Ich trank Kiba.
Die Jugendlichen in meinem Umfeld lieben das Zeug.
Also, kann man trinken - muss man aber nicht.



  1. Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Kenntnisse habe ich mir angeeignet, die ich vor einem Jahr noch nicht hatte?
Gute Frage ... Patchworkblöcke umrechnen ... zählt das auch? *gg*




  1. Welche Erlebnisse im Jahr zählen zu den fünf schönsten?
FÜNF???
Hhmm.
Das allerschönste Erlebnis ist doch jeden Morgen: HURRA, wir leben noch!!!
Und das sind doch weit mehr als fünf ... zum Glück!





  1. Gibt es ein Ereignis, ein persönliches Erlebnis, das mein Weltbild verändert oder nachhaltig geprägt hat?
Mehrere.
Viele.






  1. Welcher Abschied bzw. welche Trennung ist mir schwergefallen?
Bei Zitaten die Fehler übernehmen ...
Irgendwie doch auch ein Abschied von den guten Deutschen Rechtschreibung.
Oder so.







  1. Welche Person habe ich kennengelernt, die mein Leben besonders bereichert (hat)?
Lernt man je jemand wirklich kennen?
Kennt man sich selbst???









  1. Was hat mich besonders berührt, sowohl im Negativen als auch im Positiven?
Stell dir vor es ist Krieg - und keiner geht hin!
Ich finde den Truppenabzug, Rückzug sehr mutig.
EGAL, was andere sagen.
Wo ist er nur geblieben, den Slogan: Schwerter zu Pflugscharen!
Aber die Rüstungsindustrie ist die Macht im Staat ...









  1. Was war meine größte Enttäuschung? Und was kann ich jetzt rückblickend Positives darin sehen?
In 2018?
Alles Schlechte hat sein Gutes.
Und außerdem ...
Ich bin immer auf das Schlechte gefasst - man kann mich nur positiv überraschen! *sfg*











  1. Gibt es besonders wertvolle Erfahrungen, die ich gemacht habe?
Alle Erfahrungen sind doch wertvoll.
Also ... nein.











  1. Welche Ereignisse werde ich wohl mein Leben lang nicht mehr vergessen?
Den Wandel in der Gesellschaft ...
Ist schon erschreckend, wie schnell das geht.
Was der Mensch dem Menschen antut, weil er meint, er wäre was besseres ...
Pfui!












  1. Was hätte ich nicht geglaubt, wenn mir jemand das vor einem Jahr vorausgesagt hätte?
Das Menschen, nur weil sie an etwas anderes glauben, für etwas anderes stehen,
aus Geschäften, Einrichtungen, Wohnungen raus geworfen werden.
Und ihre Kinder nicht in Einrichtungen aufgenommen werden.
Sippenhaft in 2018.
Toleranz wird nur von anderen verlangt - selbst ist man intolerant.
Und wird immer intoleranter, ausgrenzender.
Hätte ich vor einem Jahr von der Gesellschaft auch noch nicht gedacht ...













  1. Welcher besondere Traum ist mir in Erinnerung geblieben?
Ich hatte einen Traum?

Ich habe einen Traum!!!














  1. Was habe ich mir persönlich Gutes getan? Was habe ich für meine physische und psychische Gesundheit getan?
Oh, Frage Nummer 13 behandelt die Gesundheit.
Sollte mir das zu denken geben?
Ich denke nicht ...
Oder so.

Ich liebe mich - da ist alles vollumfassend geregelt.















  1. Gibt es einen besonderen Geruch, ein außergewöhnliches Geräusch oder einen Geschmack, den ich wahrgenommen habe?
Die Fragen werden ja immer blöder ... *lol*

Der Traktor ist beim Kuhstall abgebrannt - bo eh, hat das gestunken!!!
















  1. Wer oder was war für mich die größte Überraschung?
Frau Merkel.
Ich hätte nicht gedacht, dass sie geht ...
Also, das geht ja gar nicht!!!
Finde ich auch keine gute Idee.

Aber Politiker löffeln selten das aus,
was sie ihrem Volk einbrocken ...


...

Sonntag, 2. Dezember 2018

1. Advent



Noch nie 
war meine Hoffnung 
auf Frieden
und mein Wunsch
nach Frieden 
so groß ...

Wir brauchen 
nicht nur 
den Weihnachtsfrieden.


***

Samstag, 17. November 2018

Freitag, 12. Oktober 2018

Heimaten

Die Mehrzahl von Heimat.

Gibt es das? Mehrere?

Hab ich mir noch nie Gedanken drüber gemacht.
Täte eh nie anmaßend am Wortschatz eines Goethe-Zertifikats rumfingern wollen ...



Unsre Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer, 
unsre Heimat sind auch all die Bäume im Wald.
Unsre Heimat ist das Gras auf der Wiese,
das Korn auf dem Feld und die Vögel in der Luft
und die Tiere der Erde
und die Fische im Fluss sind die Heimat.
Und wir lieben die Heimat, die schöne
und wir schützen sie, 
weil sie dem Volke gehört,
weil sie unserem Volke gehört.




"Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache. Sie bestimmt die Sehnsucht danach, und die Entfernung vom Heimischen geht immer durch die Sprache am schnellsten."
(Wilhelm von Humboldt, 1827)


Mir gefällt dieses Sprichwort sehr:

Wo du weg willst,
wenn du älter wirst
und zurück willst,
wenn du alt bist,
das ist Heimat.


Die Ungarn wissen: "Ein feiges Volk hat keine Heimat."


Für unsere Zeiten gilt aber sicher: Home is where my computer is. *gg*


Ich denke, Heimat ist ein Gefühl... und jede/r/s betrachtet etwas anderes als seine/ihre/dessen Heimat.
Ankommen ... irgendwo im nirgendwo kann auch Heimat sein.

Wichtig ist doch nicht, wo man eine Heimat hat - wichtig ist doch, dass man mit allem, was man ist und sein will, anderen nutzt und sie nicht benutzt ... wofür auch immer.

Wahrscheinlich muss man erst seine Heimat verlieren um festzustellen, dass es auch in einem anderen Regime lebenswert sein kann, so man sich anpasst. Sich einordnet ins System.

Die DDR war meine Heimat.


Wenn ich so die ganzen neuen Debatten lese, höre, sehe ... mitbekomme - hey, da kann doch aber auch fast JEDER sagen: me too und/oder me two, ... und es gibt überall Rassismus pur und/oder Ausgrenzung. Klein beginnend. Du kannst nicht mitspielen. Wir sind schon vier. Demütigung.

Da muss man eben durch.

Ich weiß nicht, was das alles soll. Immer mehr die Leute lebensunfähig machen?
Dass sie sich bei Problemen schnellstmöglich selbst entfernen - wie auch immer.
Sozialverträgliches Ableben infolge stattlich geförderter Doktrinen. Oder so.

Irgendwie drehen hier doch alle frei. Da muss doch was im Trinkwasser sein ...
Upps. Das ist doch bestimmt populistisch. Oder verschwörungstaktisch.

Momentan erlebt man einen immer drastischeren Rückschritt.
Hätte ich auch nicht gedacht, dass eine entwickelte Gesellschaft sich so aufgeben kann.
Auftrieseln in Belanglosigkeiten.
Banalitäten wichtiger nehmen, als die wirklichen Probleme der Zeit.
Immer schön im Level PopCorn-Qualität zur Verdummung der Massen.


Gibt es mehrere Heimaten?

Ist das wirklich wichtig?


Rund 15.000 Kinder sterben täglich ... weltweit. Tag für Tag.


Was ist da ... Heimat. Oder Heimaten.


Aber es setzt sich halt jeder seine Prioritäten.

Was immer einen glücklich macht ...





Sonntag, 30. September 2018

Ultimo

Der September hatte es auch wieder in sich ...


Was mich immer wundert ist, dass so viele nette Mitmenschen immer wissen, was gut für andere ist.
Und welche Meinung sie zu haben haben, damit sie von ihnen auch akzeptiert werden.

Immer interessant, dass viele das, was sie für sich (ein)fordern, anderen nicht zuteil lassen.

Wie Meinungsfreiheit.

Und ich bewundere alle, die ihre Meinung beibehalten - EGAL welche Repressalien ihnen drohen.

Es ist immer noch alles sehr spannend, mitunter hat es PopCorn-Qualität.

Und letztendlich kann ich ab und an immer wieder auf  Twitter still mitlesen:
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz hat doch gar nichts gebracht.
Die Menschen bedrohen sich, beschimpfen sich ...
Man kann doch auch NETT seine Meinung kund tun.
Ohne persönlichen verbalen Angriff auf den vermeintlichen Gegenüber.


*******

Mittlerweile sind mir die Kerzen ausgegangen ... ich hätte NIE gedacht, dass das Kerzen anzünden mal in Arbeit ausartet. 3 Jahre später. Alles doch sehr rasant, was hier so läuft.
Es ist so furchtbar, so grausam, so entsetzlich - ich fühle mich mitunter wie gelähmt ...
Ich weiß nicht, was die Messerboys denken, wenn sie denn denken. Und warum die Politiker nicht endlich handeln. Ich kann das nicht mal erahnen, nachvollziehen. Mir fehlt da die Toleranz.


Und an einer Schule gab es keine Messerstecherei. Nein, es wurde nur das Messer gezeigt.
Aahhh ...
In welchen Zusammenhang gezeigt, der Mitteilung enthielten sich die Medien.
Journalismus vom Feinsten halt.
Die Frage ist doch: WARUM bringt ein Kind sein Messer mit in die Schule?

Zu DDR-Zeiten waren Messer an der Schule strikt verboten.
Wir hatten auch welche. Ich auch!
Ein (seinerzeit) modernes Klappmesser mit zwei Klingen.
Ich brauchte meins zum schnitzen.
Nee, nicht Herzchen in die Bäume ...
MIST, die Idee hätte ich viel früher haben müssen! *lol*



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Und spannend: Wir wollen die bestehenden Kohlekraftwerke schließen - wollen mehr erneuerbare Energie nutzen - roden aber einen uralten Wald für eine Erweiterung eines Braunkohletagebaus.
Ist das paradox oder schizophren?

Mein Respekt denen, die gewaltlos für die Erhaltung des Waldes kämpfen.

Gewaltloser Kampf ... ziviler Ungehorsam.

Davon brauchen wir viel mehr!!!


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Haben sie das wirklich getan?

Sie feierten wirklich 25 Jahre "Die Tafel" ???

Na ja, man muss die Feste ja feiern, wie sie anfallen.

Aber an sich ist es doch eine Schade für einen so reichen Staat,
das eine private Initiative Tafel nötig ist ...

Mehr als 940 soll es wohl geben. Mehr als. Also, es sind schon 1000???
Es werden ja ständig mehr ...


Aber an sich ist doch so vieles nur noch privaten Organisationen oder Stiftungen zu verdanken.
Der Staat hat doch schon lange fertig.


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Im Moment ist es ein kurzes Aufbäumen ...

"Die gute Kita"

Herrlich.

Der Staat ist reich genug, um ALLEN Kindern - männlich, weiblich, divers - einen kostenlosen Kindergartenplatz zu ermöglichen.

Der Staat ist auch reich genug, um ALLEN Kindern die gleichen Bildungschancen einzuräumen.
Es kann doch nicht sein, das 10jährige SORTIERT werden. In Schubladen gepackt.
Ohne Chance, in eine andere Schublade zu gelangen.
DAS ist ein menschenunwürdiges Verhalten des Staates.
Kapitalismus halt.
Für dich lohnt sich eine Bildung - für dich nicht.
Aufwand und Nutzen.


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Ultimo.


 








Samstag, 15. September 2018

Parasitär ...

Tja, was haben wir seinerzeit gelernt?

Genau: Der Kapitalismus ist parasitär.


Nein, in Deutschland doch nicht. Da sind wir sowas von HUMAN ...


Und morgen, liebe Kinder, erzähle ich euch ein anderes Märchen.


Gerade kommt die parasitäre Haltung zum Vorschein.
Unter dem Deckmantel, etwas für das Volk zu tun.

Häh???


Wir wollen jetzt keine Zuwanderung zum Arbeitsamt ... wusste gar nicht, dass wir überhaupt Zuwanderung wollten, ich dachte immer, wir leisten humanitäre Hilfe für Bürgerkriegsflüchtlinge.
Oder wie jetzt?


Nein, jetzt wollen wir Zuwanderung in Arbeitsplätze.

Ja, wir lieben sie, die in anderen Staaten ausgebildeten Fachkräfte.


Da sparen wir uns die Ausbildung und können gleich vollumfassend die Arbeitskraft ausbeuten!!!

Yepp, warum in eigene Staatsbürger mehr als zum Überleben nötig Geld investieren ...

Wir beuten andere Staaten aus, bluten sie aus ... und dann wundern wir uns über deren Unmut über den Menschenhandel.


Vor Jahren gab es mal die Kampagne: Kinder statt Inder.

Seinerzeit ging es um IT-Fachkräfte.


Es hat sich nichts geändert.



Das Abziehen, die Abwanderung der gut ausgebildeten Fachkräfte aus dem Land war seinerzeit auch ein Grund, die Mauer zu bauen ...
Und nach deren Öffnung waren dann die alten Bundesländer Nutznießer.
Nun gehen diese Fachkräfte in Rente - ausgebildet wurden so gut wie keine zwecks Gewinnoptimierung, nun sucht der Kapitalist neue Fachkräfte - und Absatzmärkte ...

Anders kann ich mir die Situation im Land nicht vorstellen.


Und die Flüchtlinge kurbeln die Wirtschaft an ... LOGO. Sie haben ja nix und brauchen viel.

Spätestens in 25 Jahren werden dann wieder neue Absatzmärkte gesucht ...


Ich denke aber eher.


Dieses unsägliche Profitstreben halt.


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Mittlerweile sind in Mali 1.000 Bundeswehrsoldaten stationiert.

In der Zeitung gab es dazu eine kurze Notiz.


Öffentlich erzählen sie was vom Syrien-Einsatz, der eh nicht möglich sein dürfte, sollte, wollte, könnte ... wie auch immer: Das geht uns dort nix an - ist ein Bürgerkrieg!!! Oder etwa nicht???


Still und heimlich verfrachten sie unsere Jungs nach Afrika.


" Zwischen 2013 und 2017 starben in Mali 116 Blauhelmsoldaten, so dass die Mission als eine der verlustreichsten Missionen der Vereinten Nationen gilt."



"Am 26. Juli 2017 stürzte ein Kampfhubschrauber Tiger der Bundeswehr bei Tabankort (Kreis Bourem, Region Gao) im Norden Malis bei der Beobachtung von Konfrontationen am Boden ab. Beide Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Laut Bundeswehr ist die Absturzursache bislang unklar. Der Hubschrauber brannte vollständig aus."


"Ob die Unfallursache jemals komplett aufgeklärt werden kann, wird in Bundeswehrkreisen mittlerweile bezweifelt. Ein Grund ist nach SPIEGEL-Informationen, dass einer der beiden Flugschreiber bei dem Absturz zu stark beschädigt wurde, um ein Auslesen der Daten zu ermöglichen."

Dienstag, 7. August 2018

Heißer Sommer

"Die lange Trockenheit macht den Bauern Sorgen - Ernteausfälle bis zu 30 % befürchtet"

Schlagzeile vom 14./15.06.1997.


Also ... nichts Neues.



Bald kommen sicher wieder die Mitteilungen zum Sommer-Smog.
Staune eh, dass es da noch nix gab ... gemessene Ozonwerte.

Am 27.08.1997 lagen sie in Hoyerswerda bei 182 Mikrogramm.

Atemprobleme, Augenreizungen, Kopfschmerzen.



Ich bin beim Aufräumen über meinen Ordner mit den Zeitungsartikeln ab 1997 gestolpert ...
und wie es immer so ist beim Aufräumen: Man liest sich fest oder spielt schön. *lol*



Und immer noch brandaktuell - 21 Jahre später!!!


17.07.1997:

"Viele Ausländer wissen gar nicht, was sie in Deutschland erwartet und vertrauen sich gewissenlosen, gewinnsüchtigen Schleusern an. - Woher nehmen die Menschen das viele Geld, welches sie zur Zahlung ihrer illegalen Reise an die Schleuser benötigen?"


Und spannend - 01.08.1997


"Sachsen will elektronische Grenzanlagen

Als Begründung nannte der Minister die Zunahme von organisierter Kriminalität und illegalen Geschäfte im Grenzbereich sowie Schutz der Anwohner."



30./31.08.1997


"Von 1961 bis Juli 1987 haben mit Genehmigung der Behörden 429.815 Menschen die DDR in Richtung Westen verlassen. Die 33.775 freigekauften Häftlinge wurden hier nicht mitgerechnet."



Es war möglich, LEGAL auszureisen, einzureisen ...


Und auch in der BRD ist es immer noch möglich.

Keiner muss sich irgendwo illegal aufhalten.






"Gesetze achten

Es geht nicht um die Abschiebung von Asylbewerbern sondern um die Abschiebung krimineller und straffällig gewordener Ausländer. Bin ich zu Gast in einem Land, muß ich mich an die Regeln und Gesetze in diesem Land halten, andernfalls werde ich nach diesen Gesetzen bestraft."



Am 20.11.1997 gab es ein hübsches Bildchen von Ivanka Trump in der Zeitung.
Mit extravaganten Schuhen auf einer Modenschau in New York.



Am 02.01.1998 stand in der Zeitung, dass in Südafrika ein deutscher Tourist ermordet wurde.
Der alleinerziehende Vater war mit seinen minderjährigen Söhnen unterwegs, eine Rakete steigen zu lassen. Er wurde in der Menge der Schwarzen niedergestochen und die meisten Schwarzen gingen achtlos an dem zusammengebrochenen Weißen vorbei. Einige filmten das Opfer mit einer Videokamera.
Eine Inderin rief die Ambulanz.

Die Ermittler gingen von einer rassistisch motivierten Tat aus.




19./20.07.1997


Toter Junge mit Operationsnarbe in Italien gefunden.
Dem Kind war eine Niere entfernt worden.
Es gab dann Nachforschungen über den "seit geraumer Zeit andauernden" illegalen Organhandel.




16.09.1997


"Über 20 Millionen Kinder sind nach Angaben von Unicef weltweit auf der Flucht.
Wie das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen aus Anlaß des Weltkindertages am 20. September erklärte, haben noch nie so viele Kinder unter Kriegen gelitten wie in diesem Jahrhundert.
Unicef appelliert an alle Länder, die Uno-Kinderkonvention anzuerkennen."



2016: "Das Kinderhilfswerk der UN veröffentlicht in einem Bericht neue Zahlen zur Flüchtlingskrise. 28 Millionen Kinder sind weltweit auf der Flucht."

2018: "Rund 30 Millionen Kinder und Jugendliche sind auf der Flucht vor Konflikten."


Hat das nicht auch was mit der Geburtenfreudigkeit im 3. Jahrtausend zu tun?
Je mehr Kinder geboren werden ...

Man wird ja mal fragen dürfen.



20./21.09.1997


"Zehn bis 25 Prozent der Schulkinder Deutschlands zeigen psychische Auffälligkeiten, ergaben wissenschaftliche Untersuchungen."






29.10.1997


"Weltweit müssen 250 Millionen Kinder arbeiten."

Kinder zwischen 5 und 14 Jahren.

Hauptgrund: Armut, von der weltweit 1,3 Milliarden Menschen betroffen sind.





06. März 1999


"13jähriger Bosnier bei 47 Straftaten erwischt

CDU fordert Abschiebung
SPD und Grüne für Betreuung in einem offenen Heim"


Und als Anmerkung:

"Rund 30 Jugendliche unter 14 Jahren begehen in Berlin Straftaten wie am Fließband."

"König der Unterwelt", 15 Jahre, wurde bei 150 Straftaten erwischt.
Während seine Eltern freiwillig ausreisten, musste O. 1998 abgeschoben werden.



Spannend, dieses Kramen.










Samstag, 14. Juli 2018

Probleme beim gendern?


Probleme beim "gendern" gibt es keine,
wenn man zu allen Menschen

SIE

sagt!!!


Hallo Mädels ... kommt bei Bauarbeitern besonders gut!



Freitag, 13. Juli 2018

Zensierte Zensur - oder angeordnete Meinungsbildung

Immer wieder schön, so etwas menschlich freundliches zu lesen:



Wer Worte wie „Asyltourismus“, „Asylgehalt“, oder „Anti-Abschiebeindustrie“ verwendet , ist entweder ein hirnloser rechter Vollpfosten oder ein übler rechtspopulistischer Demagoge.


(Ralf Stegner, 08.07.2018)




Jedoch, schon vor 1990 wurde das Wort "Asyltourismus" von Politikern der BRD verwendet.


https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/ZLANIN925.pdf

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/ZLANIN9016.pdf


Da hat es keinen gestört ...
Dabei ging es da auch konkret gegen eine Volksgruppe.


Das Fundstück fand ich ja total spannend:


"Landtag intern, 23. Jahrgang, Ausgabe 5 vom 17.03.1992, S. 1

Eine öffentlich geführte Diskussion um die Änderung des Asylrechts müsse nicht zwangsläufig ausländerfeindliche Tendenzen verstärken. Leider sei dies aber in unserem Land anders. Die ständig wachsende Zahl von Asylbewerbern und die damit verbundenen Pro bleme der sozialen Betreuung und Unterbringung durch die Kommunen würden in den politischen Schlagabtausch zwischen den Parteien hineingezogen. Damit werde das Klima latenter Ausländerfeindlichkeit begünstigt. Das erklärt der SPD-Abgeordnete Edgar Moron. Der CDU-Abgeordnete Heinz Paus betont, das Klima sei gefährdet durch eine seit Jahren massiv zunehmende unkontrollierte Zuwanderung unter Ausnutzung der Möglichkeiten des Asylrechts. Die Bürger seien aufs höchste beunruhigt. Sie stellten fest, daß die Politik nicht agiere, sondern nur hilflos reagiere. Es sei widersinnig, die Frage nach einer besseren Asylpolitik in Wahlkämpfen zu tabuisieren. Die F.D.P.-Abgeordnete Dagmar Larisika-Ulmke betont, sie beobachte mit Sorge, daß die anhaltende Diskussion zu diesem Thema offenbar zum Kernpunkt anstehender Landtagswahlkämpfe hochstilisiert werde. Auf diese Weise täusche man der Bevölkerung zunächst operative Hektik vor, um dann die Dinge derart zu relativieren, daß angenommen werde, es geschehe scheinbar nicht. Die Debatte um ein zeitgemäßes Asylrecht müsse daher ohne weitere Polarisierung geführt werden. Der Grünen-Abgeordnete Roland Appel macht deutlich, wer Haß säe, ernte Gewalt. Fakt sei: Es gebe kein Flüchtlingsproblem,sondern ein Wahrnehmungsproblem. Bundesweit fehlten 2,5 Millionen Wohnungen, und die strukturelle Arbeitslosigkeit beunruhige die Menschen. Asylbewerber machten 1989 nur zehn Prozent aller Zuwanderer aus und die Zahlen gingen zurück. Die Diskussion um das Asylrecht sei ein politisches Ablenkungsmanöver von sozialen Problemen mit rassistischen Untertönen. "


Also ... das läuft ja schon seit Jahren, ohne dass was Wesentliches passiert.

Nichts Neues im Westen!


Auch in der Rubrik vom 17.03.1992:

"Von Roland Appel
DIE GRÜNEN: Wer Haß sät, erntet Gewalt
"Es kann nicht sein, daß ein Teil der Ausländer bettelnd, betrügend, ja auch messerstechend durch die Straßen zieht, festgenommen wird und nur, weil sie das Wort Asyl rufen, dem Steuerzahler auf der Tasche liegen" (Klaus Landowsky, CDU-Fraktionschef in Berlin); "Was wir nicht brauchen, sind Wirtschaftsschmarotzer aus der ganzen Welt" (Max Streibl, Bayerischer Ministerpräsident); "Asylschwindel... Asyltourismus ... Scheinasylanten und Wirtschaftsflüchtlinge ... in Asylantenflut ertrinken" (CDU-Fraktionschef Helmut Linssen in einer Sieben-Minuten-Rede); "Der Schreckens- Asylant" (BILD); "durchrasste Gesellschaft" (Bayerns Innenminister Stoiber, CSU); "Überprüfung ... an Ort und Stelle und dann an Kopf und Kragen packen und raus damit" (SPD-Fraktionsvorsitzender Farthmann). 
Wen wundert es noch, daß bei einem derartigen Sprachgebrauch die Gewaltanwendung in der Wahrnehmung von Rechtsextremisten zu einem akzeptierten Mittel wird, das sich diejenigen, die in den Augen der Rechtsradikalen nur reden, zwar nicht anzuwenden trauen, heimlich aber damit übereinstimmen? Wer Haß sät, erntet Gewalt. 
Fakt ist: Es gibt kein Flüchtlingsproblem, sondern ein Wahrnehmungsproblem. Bundesweit fehlen 2,5 Millionen Wohnungen, und die strukturelle Arbeitslosigkeit beunruhigt die Menschen. Asylbewerber machten 1989 nur zehn Prozent aller Zuwanderer aus und die Zahlen gehen zurück. Die Zuwanderer und Zuwanderinnen zahlten unserem Gemeinwesen, so das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung, in den letzten drei Jahren 57 Milliarden Mark an Beiträgen; sie kosteten — von der Sozialhilfe bis zum Sprachkurs — lediglich 16 Milliarden. Seit der Aufhebung des Arbeitsverbotes für Asylbewerber entwickelt sich dieses Verhältnis noch günstiger. Die Diskussion um das Asylrecht ist somit ein politisches Ablenkungsmanöver von sozialen Problemen mit rassistischen Untertönen. "


Das ist doch total spannend! Erschreckend spannend.

Als ob die Zeilen von 2015, 2016, 2017, 2018 sind ...


Auch ein Fundstück - 23. Juni 1978:


"Der SPD-Abgeordnete Reinhard Bühling sprach im Bundestag davon, dass die große Masse an Asyltouristen wirklich Asylbedürftige in Gefahr geraten, lange hingehalten und mit Misstrauen betrachtet zu werden. Quelle: Externer Link zum „Deutscher Bundestag – Stenographischer Bericht 101. Sitzung“ – Seite 18"


Auszug:


"Die Verbesserung der oft beklagten Zustände des gegenwärtigen Asylverfahrens kann nur graduell vor sich gehen. Allerdings sollte die kontinuierliche Zurückdrängung des „Asyltourismus" auch die Länder veranlassen, die gegenwärtigen Zustände in Abfertigungsstellen und Lagern, die für Asylbewerber und Bedienstete gleichermaßen unzulänglich, ja, oft unhaltbar sind, entsprechend zu verbessern. Wir sind jedenfalls überzeugt, auch mit schrittweisem praktischem Vorgehen zum Ziel zu kommen: Dem organisierten Mißbrauch des Asylrechts zu steuern und den wirklich Verfolgten zu helfen.

(Beifall bei der SPD und der FDP)"


Also, es ist kein neues Wort - und wurde von der SPD ins politische Spiel gebracht ...


Wie war das mit dem: Wer Worte wie ... verwendet???

Und die selber auch noch verwendet ... *lol*


Ich freue mich schon auf die nächste verbale Entgleisung.


Solange die keine anderen Probleme haben ...



Gespannt bin ich auch, wie unser Merkelchen die Probleme lösen möchte.
Ich denke nicht, dass sie entmachtet werden sollte - sie soll das auslöffeln, was sie uns einbrockte.
Es gilt für alle und immer: Allen Leuten recht getan ...
Vielleicht beherzigt sie ja endlich "Wer A sagt, muss nicht zwangsläufig B sagen - er kann auch erkennen, dass A falsch war. " Frei nach Brecht.

Wenn man in der Großherzigkeit vergisst, dass die Menschen nicht so sein können, wie man sich das vorstellt und wünscht - sie hat sicher auch gedacht, dass alle aufgenommenen Leute DANKBAR sind - welcher selbst dankbare Mensch kommt denn auf die Idee, dass einige der Hilfe erhaltenden, Schutzsuchenden dann die Helfenden absichtlich verletzen, bestehlen, töten ... unter verschiedenen Identitäten Geld fordern. Als normal Denkender kommt man doch gar nicht auf solche Ideen!

Gilt das noch?: Alle Menschen sind gleich.



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Freitag, der 13.


Donnerstag, 12. Juli 2018

Urteilen, Beurteilen, Verurteilen ...

Was lange währt, wird gut?

Hhmm, ich bin noch am Überlegen.

Die Gesetze geben es wohl doch schon her, dass jemand, der nicht selbst tötete,
für Mord verurteilt wird, obwohl er den Mord nicht wollte, aber kausal betrachtet doch dafür verantwortlich ist, weil er durch sein Handeln die Rahmenbedingungen schaffte.


Ist das jetzt ein Präzidenzfall?

Anwendbar für die Zeit in unserer Demokratie, wenn die Diplomatische Immunität nach der Wahl wegfällt?

Mord verjährt nie ...

Und man muss ja nur Mitglied gewesen sein.

Mitgefangen, mitgehangen - hieß es im Wilden Westen.



Es war, ist und bleibt alles grausam spannend.


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Grausam ... grausam sind die Bilder, die ich sehen musste.
Da laufen einem die Tränen.
Drei gutgenährte, gutgekleidete Kinder mit neuem Schuhwerk - ertrunken.





Furchtbar!

Es tut mir so leid für die Kinder. Was für ein schlimmer, sinnloser Tod.
Sie sind die Leidtragenden, sie mussten bezahlen. Mit ihrem jungen Leben.


Und die Eltern hatten aus der Flucht vor dem Krieg, der jetzt schon sechs Jahre währt, so viel Geld dabei, dass sie die Schlepper zahlen konnten.


Also, stell dir vor es ist Krieg und du musst jetzt fliehen ...

Genug Bargeld dabei?

Pssst ... überhaupt SO VIEL Bargeld zur Verfügung???



Ich weiß nicht - langsam ist doch das alles nicht mehr wirklich.


Wenn über Deutschland ein böses Gewitter tobt, fällt der Strom aus, fallen die Netze aus.

Und im jahrelangen Krieg funktionieren der Strom und die Netze, sonst könnten die geflohenen Männer ja nicht mit ihren daheim gebliebenen Frauen und Kindern Kontakt halten.

Ach, die sind gar nicht im Kriegsgebiet?

Da sind sie doch aber nun sicher ... vor dem Krieg.


Warum eine Familienzusammenführung nicht in der einfachen Art:
Eine Person reist dahin, wo alle anderen schon in Sicherheit sind?



Wenn man so richtig mal drüber nachdenkt -
was hat das alles noch mit "aus humanitären Gründen" zu tun?

2015 - ohne Frage.

Aber 2018 ...


Ich glaube, es ist gar nicht gewollt. dass die Menschen nicht mehr ertrinken.
Sonst würde die Politik weltweit viel stärker gegen die Fluchtursachen
und gegen die Schlepper vorgehen. Und gegen die Anreize sowieso.

Der Tod ist eine gute Einnahmequelle ...


Und die Wirtschaft blüht ja derzeit auch erst mal auf.
Neue Absatzmärkte.

Es geht doch immer nur ums GELD verdienen.
Alles nur eine Scheinheiligkeit.


Wer baut und vertreibt die Unmassen von Schlauchbooten,
wer stellt her und vertreibt die Unmassen von Schwimmwesten?

Diese Energie in den Aufbau Afrikas gesteckt ...



Und ich bin nach wie vor der Meinung,
der nächste Hafen bei einer Seenotrettung vor Afrika liegt nicht in Europa.


Und ... das erfüllt den Tatbestand des Menschenhandels und der Schleusung.
Also, siehe oben: Die Kausalität ... ohne die Beihilfe, ohne die Mittel wäre es nicht möglich.
Ein Urteil ist doch nun da - kann man wunderbar anwenden.

Und wenn ein Kapitän den ranghöheren Anweisungen nicht Folge leistet, sollte er schon bestraft werden. Es gibt nun mal Befehlsketten - und die nicht ohne Grund.

Anarchie will doch keiner.

Oder doch?


Manchmal kommt es einem ja so vor, als ob Gesetze gar nicht mehr gelten ....



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Scheint, dass der Sturm im Wasserglas vorbei ist.

Von was wollten sie denn nur wieder ablenken?
Mit der WM, das hat ja nun nicht geklappt, dass die Leute abgelenkt sind.

Also, ich kann mich noch an den Stinkefinger erinnern ... der gute Fußballer wurde dann ausgeschlossen.


Merke:

Stinkefinger zeigen = Ausschluss ... da war die Welt noch in Ordnung! Oder wie jetzt?

Mit zwei Staatsbürgerschaften seinem Präsidenten huldigen = Einladung zum anderen Präsidenten.

War der nun eifersüchtig???


Man wird ja mal fragen dürfen ...


Aber das, was jetzt läuft, das zeugt ja mal wieder von Dummheit.

Und wenn denn der nette Doppler was postet unter: Kein Rassismus .... der Junge hat doch gar nichts verstanden! Das neue Schlagwort, wenn einem was nicht passt: Du Rassist!


Na ja, jede Zeit hat wohl ihre UN_wörter.


Also, wenn mich jemand derart betitelt, ist mir das immer EGAL.

Weil ... die Nutzung solcher Worte sagt mehr über denjenigen aus, der sie gebraucht,
als über denjenigen, der betitelt wird.

Menschen, denen derart Gedankengut fremd ist, nutzen solche Worte im täglichen Sprachgebrauch gar nicht ... sie würden ihnen gar nicht im laufenden Gespräch einfallen, weil im Sprachumfang in der hintersten Schublade. Ja, mal gehört, aber nicht spontan abrufbar.


Mal darüber nachgedacht?



Aber über vieles in der heutigen Zeit sollte man gar nicht nachdenken.

Zum Selbstschutz ...